Irgendwas Mit Blog

2203 km: Moskau

привет!

Wir haben es tatsächlich geschafft und sind nach jahrelangem Gerede und Geschwätz über diiiiiiie super tolle (kleine) Weltreise schlussendlich wirklich losgekommen. Unsere erste Etappe ist Moskau (Москва), die wir ohne Probleme (gut, Florin hatte vielleicht Probleme auf Grund seiner latenten Flugangst) erreicht haben.

Die erste Hürde war geschafft! Dadurch bestärkt konnten uns komische Schriftzeichen und quasi wertlose Währungen nichts anhaben und wir machten uns fröhlich auf die Suche nach unserer Gastgeberin für dieses Wochenende. Die Fahrt mit der meistbefahrenen Metro der Welt (!) war natürlich kein Problem (‚Wo müssen wir hin, ich versteh kein Wort?!‘), relaxt nutzten wir die Zeit zum Fotos schießen (‚Die laden wir aber nicht hoch, ich schau da voll doof aus…‘) und Kyrillisch lernen (‚Also das c ist ein s und das H ein n und was ist dieses komische A nochmal?‘).

Was einem an Moskau auffällt ist diese exorbitante Größe von allem (‚Gibt’s hier eigentlich keine Hochhäuser?‘ ‚Naja, hier sind halt alle Häuser hoch‘), dies kann den ein oder anderen schon mal in Staunen versetzen.

Große Häuser, lange Rolltreppen, große und vor allem viele Kathedralen und Kirchen, mehrspurige Straßen (die Anzahl der Spuren geht über meinen Zahlenraum hinaus) und Plätze (‚Müssen wir da jetzt auch noch drüber laufen? Meine Füße….‘). Wir sind jedenfalls beeindruckt von dieser Stadt und unsere Beine von den langen Laufstrecken.

Die gesamte Zeit wohnten wir bei einer sehr zuvorkommenden Russin, die uns sogar eine Freundin als Fremdenführerin vermittelte. Diese (klein) trafen wir am Samstag vor Lenins Mausoleum (groß). Sie zeigte uns viele Kathedralen (naja, also übersehen kann man die nicht :) ) und schöne Parkanlagen. Nachdem Florin und ich uns einmal gern hatten (‚Komm, für das Foto haben wir uns jetzt gern!‘) suchten wir anschließend die berühmte Moskauer Hochzeitsbrücke auf.
Doch bevor wir die traditionellen Bräuche der Frischvermählten durchführen konnten musste zunächst für passende Kleidung gesorgt werden:

Rechts im Bild ist übrigens Anastasia, unsere freundliche Einheimische, die uns herumgeführt hat. Schließlich konnten wir es den unzähligen Brautpaaren, die an diesem (ungewöhnlich heißen und schönen) Tag die wichtigsten Bauwerke stürmten, nachmachen und ein Schloss auf der berühmten Brücke anbringen.

(‚Ich kann das nicht lesen…Was soll das heißen?‘) So, das reicht jetzt aber mit diesem pseudoromantischen Getue. Kommen wir zu den interessanten Dingen. Nach einiger Zeit in Moskau auf großen Plätzen kann es schon mal passieren, dass man sich fragt: Wo ist eigentlich Florin?

Nachdem ich ihn wieder gefunden hatte konnte es weiter gehen.

Weitere wichtige Dinge dieser Moskaubesichtung sollten nicht unerwähnt bleiben: die Anzahl der Metrolinien (12), das Gewicht des schwersten Glocke der Welt (202 t, kaputt) und die Tatsache, dass es in Moskau gar nicht so einfach ist Postkarten zu finden. Die Glocke haben wir an unserem zweiten Tag hier auf dem Kreml besichtigt und per Augenmaß gewogen (‚Scheiße, ist die schwer!‘). Dort konnten wir wieder ein paar (‚Die Zaren haben es sich ganz schön gut gehen lassen‘) Kathedralen besichtigen, welche wir natürlich alle zu dokumentarischen Zwecken fotografiert haben.

Zum Ausklingen eines anstrengenden Wochenendes haben wir uns in einen riesigen (was auch sonst) Park begeben, der uns wirklich erstaunt hat. Natürlich hat zu diesem Zwecke die Sonne geschienen und wir konnten unsere Bräune vertiefen. Zur Veranschaulichung hier ein kleines Video:

Nach diesen Eindrücken haben wir genug Gedankenmaterial für die nächste Woche, die zumindest für die Beine wohl etwas ruhiger wird.

Ein Kommentar zu “2203 km: Moskau

Schreibe einen Kommentar zu Jo Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.